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Energieausweis - Schon beantragt?

01.01.2009

Energieausweis - Und wie viel schluckt Ihr Haus? Ein Energieausweis wird immer wichtiger - Gerade für Vermieter. Mieter wollen Mietkosten sparen und im Vorfeld wissen, welche Heizkosten sie zu bezahlen haben.


Ab 2009 wird der Energieausweis auch für nach 1965 errichtete Wohngebäude zur Pflicht.

Damit bildet er für potentielle Käufer ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Am 1. Januar 2009 trat die nächste Stufe der Energiesparverordnung in Kraft. Dann muss auch für Wohngebäude, die nach 1965 erbaut wurden, ein Energieausweis geführt werden. „Der Ausweis informiert Käufer von Immobilien sowie Mieter objektiv über den Energiebedarf, zeigt Potenziale zum Energiesparen auf und macht die energetische Qualität von Häusern vergleichbar“, sagt Christian Lüttschwager, Energiefachberater bei der team AG in Süderbarup. Ganz einfach ist die Sache freilich nicht. Den Ausweis gibt es nämlich in zwei Varianten – als Bedarfs- und als Verbrauchsausweis.

Der Architekt Christian Reinholz erläutert den Unterschied zwischen den beiden Varianten: „Ein Verbrauchsausweis wird auf der Grundlage des gemessenen Energieverbrauchs erstellt und ist abhängig vom Verhalten des Bewohners. Der Bedarfsausweis basiert auf der Grundlage eines ingenieurmäßig berechneten Energiebedarfs. Entscheidend ist die Gebäude- und Anlagenqualität und nicht das Nutzerverhalten.“ Daher ist der Verbrauchsausweis günstiger als der Bedarfsausweis. Indes liefert nur der Bedarfsausweis aussagekräftige Informationen. Beide Varianten sind jeweils zehn Jahre gültig. Auf jeden Fall wird der Ausweis den Blick für den Energieverbrauch eines Gebäudes schärfen und Einfluss auf die Kaf- und Mietentscheidungen haben. Die Standardfrage beim Autokauf – „Und, wie viel schluckt der ?“ – wird eines Tages vielleicht auch beim Immobilienkauf typisch sein. Statt Vermutungen können Eigentümer dann konkrete Angaben über die energetische Qualität des Gebäudes machen – „sofern sie sich für einen Bedarfsausweis entscheiden“, schränkt Gerd Billen, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, ein.

Einen Fortschritt stellen auch die Tipps zur Verbesserung der Energieeffizienz dar. Wenn eine solche Optimierung kostengünstig realisierbar wäre, muss der Energieausweis entsprechende Modernisierungstipps enthalten. Anhand von konkreten Maßnahmen soll aufgezeigt werden, wie stark der Energiebedarf etwa durch den Austausch der Heizung oder eine verstärkte Wärmedämmung gesenkt werden kann.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine genaue Kenntnis der Rechtswirkung. Die Tipps sind als reine Empfehlungen zu verstehen, die Umsetzung ist für den Eigentümer des Gebäudes nicht verpflichtend. Sind Vorschläge für eine Verbesserung der Energieeffizienz nicht möglich, so muss dies nun schriftlich begründet werden. Generell gilt: Der Energieausweis dient nur der Information. Auch wenn der reale Energieverbrauch eines Gebäudes deutlich von den Angaben im Energieausweis abweicht, rechtfertigt das weder eine Mietminderung noch eine nachträgliche Anfechtung des Kaufpreises. Für die fachliche Richtigkeit der Angaben im Energieausweis haftet der Aussteller.

Energieausweis in zwei Varianten:

Verbrauchsausweis:

-Basiert af dem gemessenen Energieverbrauch
-Abhängig vom Verhalten des jeweiligen Bewohners
-Sehr einfaches und kostengünstiges Verfahren
-Zehn Jahre gültig ab Datum der Ausstellung
-Kosten: mind. 40 bis 60 Euro

Bedarfsausweis:
               
-Basiert auf ingenieurmäßig berechneten Energiebedarf
-Enthält objektive Aussagen zur Gebäude- und Anlagenqualität, unabhängig vom jeweiligen Nutzerverhalten
-Exakte Datenerfassung notwendig
-Zehn Jahre gültig ab Datum der Ausstellung
-Kosten: mind. 80 bis 120 Euro

Quelle: procontra 01/2009

Beantragen Sie nicht nur einen Energieausweis, sondern überprüfen Sie auch Ihre Wohngebäudeversicherung. Haben Sie eine neue Solaranlage installiert zum Senken der Energiekosten, sollten Sie diese Anlage auch mitversichern. Ein Versicherungsvergleich ist hier sinnvoll, denn es gibt bei der Wohngebäudeversicherung unterschiedliche Tarifvarianten.

Wir rechnen Ihnen gerne ein Angebot für eine Wohngebäudeversicherung.